Was ist der Unter­schied zwischen Unique Selling Propo­sition = USP und Unique Value Propo­sition = UVP?

Was ist der Unter­schied zwischen Unique Selling Propo­sition = USP und Unique Value Propo­sition = UVP?

Was ist der Unter­schied zwischen Unique Selling Propo­sition = USP und Unique Value Propo­sition = UVP?

Das Allein­stel­lungs­merkmal (Unique Value Propo­sition, UVP) und das Allein­stel­lungs­merkmal (Unique Selling Propo­sition, USP) sind beides entschei­dende Elemente in der Marketing- und Unter­neh­mens­stra­tegie, aber sie dienen etwas anderen Zwecken und haben unter­schied­liche Schwerpunkte.

Vergleich von UVP und USP:

Einzig­ar­tiges Leistungs­ver­sprechen (UVP)

Die UVP formu­liert den einzig­ar­tigen Wert, den ein Produkt oder eine Dienst­leistung dem Kunden bietet. Sie beant­wortet die Frage: „Warum sollte ein Kunde Ihr Produkt oder Ihre Dienst­leistung anderen vorziehen?“
- Betont den Gesamtwert und die Vorteile, die der Kunde erhält.
- Oft geht es darum, wie das Produkt/die Dienst­leistung das Leben des Kunden verbessert oder ein bestimmtes Problem löst.

1. Zielpu­blikum: Wer wird von dem Produkt/der Dienst­leistung profi­tieren?
2. Problem/Lösung: Welches Problem löst das Produkt/die Dienst­leistung, oder welchen Bedarf erfüllt es/sie?
3. Nutzen: Welches sind die wichtigsten Vorteile oder der Wert, den der Kunde erhalten wird?
4. Diffe­ren­zierung: Wie unter­scheidet sich dieses Produkt/diese Dienst­leistung von der Konkurrenz und ist besser als diese?

Beispiel:
„Unsere Online-Lernplattform XY hilft vielbe­schäf­tigten Berufs­tä­tigen, neue Fähig­keiten in nur 15 Minuten pro Tag zu erlernen, und bietet die umfas­sendsten und aktuellsten Kurse, die von Branchen­ex­perten unter­richtet werden.“

Allein­stel­lungs­merkmal (USP)

Das Allein­stel­lungs­merkmal ist ein Marke­ting­konzept, das ein bestimmtes, unver­wech­sel­bares Merkmal oder einen Vorteil eines Produkts/einer Dienst­leistung hervorhebt, das/die es/sie von der Konkurrenz abhebt. Er beant­wortet die Frage: „Was ist der wichtigste Grund, dieses Produkt oder diese Dienst­leistung zu kaufen?“
- Betont ein einzelnes, einzig­ar­tiges Merkmal oder einen Vorteil, der das Produkt/die Dienst­leistung von anderen abhebt.
- Konzen­triert sich oft auf einen bestimmten Aspekt, den die Konkurrenz nicht bietet.

1. Merkmal: Was ist das einzig­artige Merkmal oder die einzig­artige Eigen­schaft des Produkts/der Dienst­leistung?
2. Nutzen: Welchen Nutzen hat der Kunde von dieser Eigen­schaft?
3. Diffe­ren­zierung: Warum ist dieses Merkmal im Vergleich zur Konkurrenz überlegen oder exklusiv?

Beispiel:
„Unsere Zahnpasta hellt die Zähne in nur einer Woche um 50 % besser auf als führende Marken, dank unserer exklu­siven, paten­tierten Aufhellungsformel.“

Haupt­un­ter­schiede

1. Geltungs­be­reich:
- UVP: Breiter und umfas­sender, mit Schwer­punkt auf dem Gesamtwert und den vielfäl­tigen Vorteilen, die der Kunde erfährt.
- USP: Enger gefasst, mit Schwer­punkt auf einem spezi­fi­schen, einzelnen Merkmal oder Nutzen, der für das Produkt/die Dienst­leistung einzig­artig ist.

2. Zweck:
- UVP: Wird verwendet, um den allge­meinen Wert und die Vorteile für ein breites Publikum zu kommu­ni­zieren, oft im Rahmen der allge­meinen Marken­po­si­tio­nierung und des strate­gi­schen Messa­gings.
- USP: Wird verwendet, um ein bestimmtes Verkaufs­ar­gument in Werbe- und Marke­ting­kam­pagnen hervor­zu­heben, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

3. Publikum:
- VP: Zielt auf die allge­meine Kunde­n­er­fahrung und ‑zufrie­denheit ab.
- USP: Zielt auf die unmit­telbare Anziehung und Überzeugung der Kunden vom Mehrwert auf der Grundlage eines heraus­ra­genden Merkmals ab.

Sowohl UVP als auch USP sind entscheidend für eine erfolg­reiche Marke­ting­stra­tegie. Die UVP vermittelt der Zielgruppe eine breit angelegte, wertori­en­tierte Botschaft, während der USP sich auf einen spezi­fi­schen, überzeu­genden Grund konzen­triert, das Produkt/die Dienst­leistung der Konkurrenz vorzu­ziehen. Wenn Sie beides verstehen und effektiv nutzen, können Sie die Positio­nierung Ihrer Marke und ihre Attrak­ti­vität auf dem Markt erheblich verbessern.

Was ist Innovationskommunikation?

Was ist Innovationskommunikation?

„I got a great invention. And nobody pays attention. And it hurts.“ Mariha, Schau­spie­lerin, Sängerin, Songwri­terin darüber, warum Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation im digitalen Zeitalter zwingend notwendig ist.

;;.Was ist die Daseins­be­rech­tigung für Innovationskommunikation?

Unsere Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation unter­stützt Projekte von Kunden wie Ernst & Young im Rahmen von Start-up-Intia­tiven, Match­making-Events, Inkubator- und Accele­rator-Programmen und vielem mehr.

Die Angst vor dem Verlassen der Komfortzone. Die Angst vor dem Scheitern im Wandel. Die Furcht, etablierte Kunden­be­zie­hungen aufs Spiel zu setzen. Die Distanz zum eigent­lichen Geschäfts­zweck / Geschäfts­modell, fehlende Standards der Auditierung. Der Mangel, das Potenzial der Innova­tionen zu erkennen. Fehlende Ressourcen, die Ideen in markt­fähige Produkte und … die Fähigkeit, andere von seinen Ideen zu begeistern, sie zu invol­vieren, zu motivieren und bei der Stange zu halten. Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation befasst sich nicht mit Produkt- und Organi­sa­ti­ons­ent­wicklung, sondern mit der Frage: Wie überwinde ich Innova­ti­ons­hürden durch geeignete Kommunikation?

Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation – Chancen mit Compete Rhein-Main: Push, Interact, Parti­cipate (PIP)

Erfolg­reiches Innovieren setzt voraus, dass Wider­stände in Organi­sa­tionen oder bei Verbrauchen überwunden werden. Hierbei setzen wir nicht nur auf die Infor­mation der Zielgruppen, sondern auf Invol­vierung, Austausch, Diskurs, aktive Parti­zi­pation. Vielmehr nutzen wir Instru­mente und Kanäle, die geeignet sind, um …

  • eine Diskussion über die Ideen auszulösen;
  • First Adopters zu gewinnen;
  • Commu­nities aufzubauen;
  • die Idee gemeinsam weiterzuentwickeln;
  • Partner zu gewinnen (z.B. Inves­toren, Venture Capita­lists, etablierte Unter­nehmen, Co-Developers bei Open Source Projekten etc.);
  • Innova­ti­ons­pro­zesse zu begleiten;
  • Silodenken zu überwinden;
  • kultu­rellen Wandel zu fördern;
  • branchen­über­grei­fende Koope­ra­tionen zu ermöglichen;
  • neue bahnbre­chende und z.T. disruptive Services und Produkte in die Märkte zu kommunizieren;
  • den Vertrieb zu unterstützen;
  • neuartige Produkte und Dienst­leis­tungen erfolg­reich zu vermarkten.
  • Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation vom Compete ist keine Organisations‑, Geschäftsmodell‑, oder Produkt­ent­wicklung, sondern ein neuer Weg der Kommu­ni­kation von Content in diesen Zusammenhängen.

Dabei muss ganz klar heraus­ge­stellt werden:

Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation ist nicht Produkt­ent­wicklung, Organi­sa­ti­ons­ent­wicklung oder Change Management. Sie kann aber Hand in Hand mit diesen Bereichen gehen. Wenn es gewünscht ist, arbeiten wir mit Beratern, Change Managern und Organi­sa­ti­ons­ent­wicklern bzw. entspre­chenden Unter­nehmen und Organi­sa­tionen zusammen. Unser Arbeit an der Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation ist immer strate­gie­ba­siert. Auf der Basis der Unter­neh­mens­stra­tegie entwi­ckeln wir in enger Zusam­men­arbeit eine geeignete und komple­mentäre Kommunikationsstrategie.

So waren oder sind wir in Projekte von Cross-Industrie-Netzwerken, Digita­li­sie­rungs­in­itia­tiven und Advisory-Unter­nehmen wie future_bizz, Ernst&Young / EY, digitals­witz­erland u.v.m als Partner für Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation invol­viert. Darüber hinaus arbeiten wir für Startups. Hierzu gehören freie Gründungen sowie Startups, die aus etablierten Unter­nehmen heraus gegründet werden.

Wie funktio­niert Innovationskommunikation?

Wie funktio­niert Innovationskommunikation?

„Little less conver­sation, little more action“ – Wie funktio­niert Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation in der Praxis?

Warum Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation anders funktio­niert als nur mit klassi­scher Pull- und Push-Kommunikation

Wie funktio­niert Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation intern? Welche Instru­mente nutzt das Innova­ti­ons­mar­keting? Was ist die angestrebte Wirkung? Schließlich ist es nicht immer einfach, Menschen in Unter­nehmen für komplexe, techno­lo­gie­ba­sierte und / oder abstrakte Dienst­leis­tungen und Produkte gewinnen und zu begeistern. Das liegt auch daran, dass diese Angebote oftmals außerhalb des Erfah­rungs­ho­ri­zonts der Adres­saten liegen. Die Kommu­ni­kation muss also neue Wege gehen, um Early Adopters, Nutzer und Nutzer-Comnunities zu gewinnen. Doch wie sehen diese neuen Wege aus?

Klassische Strategien für Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation? Eher weniger …

… für Innova­ti­ons­mar­keting und Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation. Klassisch werden Push-Strategien im Marketing einge­setzt, wenn ein Angebot den Zielgruppen erst noch bekannt gemacht werden soll. Die Vertriebs- und Marke­ting­kanäle von Werbung bis Verkaufs­för­derung setzen alle Hebel in Bewegung, um mit aggres­siven Maßnahmen Maßnahmen ein Bedürfnis und Begehr­lich­keiten zu wecken. Doch was bei einem neuen Auto, einem neuen Joghurt oder einer neuen Modemarke funktio­niert, muss bei einem völlig neuen Produkt nicht zum Ziel führen. Warum? Das liegt daran, dass es für gänzlich Neues einfach noch keinen Markt, keine Kennzahlen, keine Erfah­rungs­werte gibt. Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation intern braucht etwas ganz anderes als Werbung, PR oder übliche Vertriebs­kom­mu­ni­kation. Doch was bedeutet das?

Werden ist das neue Fertig

Alles, bis hin zu den Zielgruppen-Insights, den USPs, den Benefits und Reason-whys muss heraus­ge­funden werden. Oder treffender: Die Verkaufs­ar­gu­mente für eine Akzeptanz des Angebots bei den Stake­holdern entwi­ckeln sich mit einem Produkt / einer Dienst­leistung die noch ausreift, wenn sie bereits vermarktet wird. Das Angebot ist noch nicht zu 100 % fertig, ist noch in der Beta-Version, wenn es schon „verkauft“ wird.

Es gibt immer eine Version X.x. Was für den Push-Part gilt, gilt auch für die Pull-Strategie. Es ist oftmals nicht möglich, sich nach der Nachfrage einer Zielgruppe auszu­richten, da über diese Bedürf­nisse oftmals noch gar nichts bekannt ist. Im krassesten Fall wissen noch nicht einmal die Anbieter so richtig, was alles in ihrem Angebot steckt. Das hier Gesagte gilt – mit Modifi­ka­tionen – für das Innova­ti­ons­mar­keting und die Durch­setzung von hochin­no­va­tiven Produkten und Lösungen innerhalb von Organi­sa­tionen und neuar­tigen Koope­ra­ti­ons­mo­dellen, im B2B- und B2C-Business.

Die Zielgruppen arbeiten am Produkt und der Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation intern und extern mit!

Wir bei COMPETE haben die Erfahrung gemacht, dass z.B. im internen Innova­ti­ons­mar­keting das „Hammering in the Message“ sehr kontra­pro­duktiv sein kann. So bringt es wenig, z.B. ein neues Angebot als „fertige Tatsache“ immer wieder bei den Mitar­beitern als Bildschirm­schoner aufpoppen zu lassen oder überall Plakate mit einer bestimmten Botschaft aufzu­hängen. Das nervt oft nur. Anderer­seits reicht auch eine bloße Infor­ma­ti­ons­po­litik mit ratio­nalen Argumenten (die können noch so gut sein) nicht aus.

Menschen können erstaunlich schwer von Begriff sein, wenn sie nicht begreifen wollen. Oder wenn sie den Absender der Infor­mation nicht mögen. Es muss also etwas Anderes her. Ein neues Verständnis von Kommu­ni­kation. Dabei werden klassische Marketing‑, Werbungs- und Vertriebs­in­stru­mente nicht über Bord geworfen. Sie werden nur neue inter­pre­tiert, auf die digitalen Kommu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­keiten angepasst, im Kommu­ni­ka­ti­onsmix neu gewichtet. Die Karten werden neu gemischt. Sie liegen nicht mehr nur auf dem Tisch, sie liegen auf den Bildschirmen.

Innova­ti­ons­mar­keting und Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation intern invol­vieren die Menschen in den Prozess der Entwicklung der Marke, des Angebots. Sie werden Teilhaber. Sie können sagen: „Sehr her, das haben wir mitge­staltet“. Es gibt keinen besseren Weg, um Verständnis und Akzeptanz zu schaffen. Und kein Weg, um eine Marke authen­ti­scher zu machen.

Little Less Theory, Little More Action: Kommu­ni­ka­ti­ons­mar­keting und Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation intern als koope­ra­tiver fortlau­fender, agiler Prozess
Das „Framework“ der innova­tiven Marken­ent­wicklung orien­tiert sich an Vorge­hens­mo­dellen der agilen Software­ent­wicklung. Also, grob gesagt am „Scrum“ (Gedränge) oder „Waterfall“ (Wasserfall). Ohne hier die Modelle tiefer­gehend zu beschreibend, bedeutet dies:

SCRUM in der Kommu­ni­ka­ti­ons­ent­wicklung: Bei der Entwicklung der Kommu­ni­kation gewinnen die Betei­ligten erst „auf dem Weg“ volle Klarheit, was sie kommu­ni­zieren wollen und müssen. In der engen Kolla­bo­ration und bestän­digen Inter­aktion entstehen Zwischen­er­geb­nisse, die konti­nu­ierlich aus frisch gewon­nenen Erfah­rungen und Learnings optimiert und raffi­niert werden. Die Zwischen­er­geb­nisse liefern Klarheit, was weiter gebraucht wird, wie es weiter­gehen soll, welche Lösungen die Community weiter bringen. Das ist effizi­enter, aber auch energie­auf­wän­diger als auf abstrakte Plänen und Klärungs­phasen zu setzen. Oder, um es frei mit Elvis auszu­drücken: „Little less theory, little more action.“
WATERFALL: Auch hier geht es Schritt für Schritt vorwärts. Aller­dings etwas „geord­neter“, denn es werden Projekt­phasen organi­siert und Start- und Endpunkte sowie Aktivi­täten innerhalb dieser Phasen vorher festgelegt. Dabel muss der Ablauf der Phasen nicht linear sein, sondern kann auch Rücksprünge zulassen.

Anstupsen, Geschichten erzählen, etwas entstehen lassen:
Der Anbieter kommt nicht mehr mit einer Botschaft im Sinne von „Komm schon, du willst es doch auch!“Die Methoden und Techniken der Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation sind subtiler (Kritiker meinen auch: manipu­la­tiver). Die Instru­mente der Inter­aktion im Innova­ti­ons­mar­keting sind sehr vielfältig. Hier eine Auswahl, die keinen Anspruch auf Vollstän­digkeit erhebt:

NUDGING / ANSTUPSEN: Dieses Instrument eignet sich hervor­ragend dazu, um Kommu­ni­ka­ti­ons­pro­zesse anzustoßen, aber auch um festge­fahrene Verhaltens- und Denkmuster zu öffnen. Dabei geht es um Lenkung ohne Sanktionen oder Belohnung. Die Adres­saten werden über Emotionen zu Verän­de­rungen gebracht. Beispiel aus dem Arbeits­be­reich: Ich will, dass Mitar­beiter bestimmte Gefah­ren­be­reiche meiden. Anstatt nun ein Verbots­schild mit Drohungen aufzu­stellen oder Beloh­nungen für richtiges Verhalten auszu­loben, male ich ein schwarzes Loch auf den Boden (genau dorthin, wo keiner hingehen soll). Das Loch sieht auf den ersten Blick so echt aus, dass wir drum herum­gehen, also die Gefah­renzone meiden. Wir haben unser Ziel erreicht. Wenn das Ganze charmant ist, schmunzeln die Adres­saten sogar über den gelun­genen Trick. Schließlich hat er ja etwas Gutes bewirkt.
ONLINE STORYTELLING IM INNOVA­TO­INS­MAR­KETING / GEMEINSAM GESCHICHTEN ENTWI­CKELN: Die besten Geschichten entstehen gemeinsam. Sie sind nicht etwas, das eine Person einer Gemein­schaft übergibt (wie in einem Buch), sondern etwas, das am gemein­samen Lager­feuer des Internet entsteht. Das Narrativ entwi­ckelt sich im Austausch, wird zum gemein­samen Erlebnis, zum Eigentum der Gruppe. Dabei ist es wichtig, Infor­ma­tionen bildreich zu vermitteln. Als Gleichnis, was bedeutet, dass wir zum Beispiel einen Business-Inhalt in einen anderen Kontext stellen. Ein Beispiel aus unserer Praxis: Innova­tionen scheitern oft in den Instanzen. Daraus kreierten wir das Gleichnis von jemandem, der in der Wüste „versandet“. Bild: Ein Smart­phone. das halb vom Wüstensand verschluckt ist, gescheitert und der unbarm­her­zigen Natur ausge­setzt. Das Bild und die Geschichte wurden im Blog überdurch­schnittlich oft gelesen. Im Internet ist das mit Google Analytics als App nachweisbar.

Dank der schnellen und unmit­tel­baren Inter­ak­tions- und Feedback­me­cha­nismen im Internet können wir die Story zielgenau entwi­ckeln. Der Plan vollendet sich im Tun.

Wer braucht Innovationskommunikation?

Wer braucht Innovationskommunikation?

All that I want is another baby.“ Wer braucht Innva­ti­ons­kom­mu­ni­kation? Und warum?

„Es hat auch mal Dutzende Unter­nehmen gegeben, die Kutscher­peit­schen produ­ziert haben, und ich wette, die letzte Firma auf dem Markt ist diejenige gewesen, die die besten Peitschen herge­stellt hat, die es jemals gab“, so sprach Danny de Vito in „Das Geld anderer Leute“ als Larry der Liqui­dator zur Beleg­schaft einer tradi­ti­ons­reichen Firma, die vor dem Dilemma steht: Ratio­na­li­sieren oder Unter­gehen. In dem Film kann er das Unter­nehmen für eine Erneuerung gewinnen. Ein gutes Beispiel für ein Stück gelungene Stake­holder-Ansprache. Aber meist kommt es anders. Dabei stehen heute neue, digitale Möglich­keiten der Inter­aktion von Innova­toren und den Zielgruppen zur Verfügung. Aber nicht selten werden Kommu­ni­kation und Online Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation als „weiches Thema“ oder nur als Kosten­faktor angesehen. Ein Fehler.

Mit Online Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation inter­agierend Akzeptanz für Neuerung schaffen

Wenn man sich abends im guten alten Fernsehen etwas anschaut und dann die Werbe­blöcke dazwi­schen­funken, wird klar: Es hat sich alles verändert. Denn der Großteil der Fernseh­spots (!) bewirbt Dinge, die die Welt überflüssig machen wird, in der das TV zu Hause ist, aus der es stammt. Die Werbe­trei­benden sind in einer überwie­genden Zahl Anbieter digitaler oder digital-basierter Produkte und Dienst­leis­tungen. Oft besteht der Marken­namen dieser neuen Angebote lediglich aus einer URL (wirkaufendeinauto.de, booking.com etc.). Die Revolution erreicht nicht das Wohnzimmer. Sie ist schon da. Erfolg­reiche digitale Marken kommu­ni­zieren auf allen Kanälen. Nicht, weil sie gierig sind, sondern weil sie bleiben wollen. Die Mittel der Digita­li­sierung sind ideal, um mit Online Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation mit den Stake­holdern zu inter­agieren, sie zu invol­vieren und so die Hürden von bahnbre­chenden Neuerungen zu überwinden.

Kommu­ni­zieren, gerade wenn es gut läuft

Ein etwas anderes Bild zeigt sich bei Branchen und Unter­nehmen, die nach wie vor sehr gut mit ihrem Kernge­schäft verdienen. Sicher, sie haben ihr Produkt (ihre „Reitpeit­schen“) über die Jahrzehnte immer mehr perfek­tio­niert. Aber es sind eben oft noch „Reitpeit­schen“.

Eine wachsende Anzahl Unter­nehmen sehen aller­dings die Notwen­digkeit, digitale Produkte und Geschäfts­mo­delle als Standbein für zukünf­tiges Wachstum zu entwi­ckeln. Gerade, wenn und weil es noch gut läuft, ist keine Zeit zu verlieren. Wenn es erstmal nicht mehr rund läuft, ist es zu spät, das Ruder noch herum­zu­reißen. Marken wie Kodak oder AGFA mussten das bitter erfahren. Sie hatten die digitale Fotografie nicht ernst genommen.

Online Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation – ein wichtiger Teil des Erfolgs von Innovationen

Erfolg­reiche Innovation braucht Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation. Sie ist unabdingbar, z.B. um:

- Neue Ideen in die Organi­sation zu tragen
- Branchen- und Sektoren-übergrei­fende Verstän­digung zu ermög­lichen
- Zunehmend komplexe digitale Dienst­leis­tungen und Produkte für Stake­holder verstehbar zu machen, die keinen techni­schen Hinter­grund haben
- Die neuen digitalen Angebote in den Märkte zu etablieren und zu verkaufen

Angesichts der radikalen Verän­de­rungen wird klar, wer Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation braucht: Alle Unter­nehmen und Organi­sa­tionen, die morgen noch in ihrer Liga mitspielen wollen.

Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation ist ein überaus wichtiges Instrument für:

  • Die Politik (z.B. CeBIT-Aus als Memento Mori!)
  • Große etablierte Unter­nehmen und Konzerne in nahezu allen Indus­trie­zweigen und Branchen
  • Unter­neh­mens­in­terne Startups
  • Beratungs­un­ter­nehmen, die Innova­toren und
  • Unter­nehmen sowie Risiko­ka­pi­tal­geber zusammenbringen
  • Organi­sa­tionen und Initia­tiven, die die
  • Digita­li­sierung als Notwen­digkeit erkannt haben und in Wirtschaft und Gesell­schaft voran­bringen wollen
  • Die öffent­liche Hand
  • u.v.m.

Die Instru­mente der Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation sind vielfältig. Wichtig ist, dass sie als Ausdrucks­mög­lich­keiten der Kreati­vität und nicht als bloße Techno­logien verstanden und genutzt werden. Schließlich begeistern sich die Mehrzahl der Nutzer für neue smarte Services nicht wegen der Algorithmen, sondern wegen der Möglich­keiten, unsere Lebens- und Arbeitswelt bequemer, effizi­enter und sicherer (wenn das auch oft nicht mit Arbeits­platz­si­cherheit zusam­mengeht) zu gestalten.

Unter­nehmen und Organi­sa­tionen, die Innova­ti­ons­kom­mu­ni­kation als wichtigen Bestandteil des Innovierens verstehen, werden ihrer­seits nicht unver­standen bleiben. Und somit weiterhin Abnehmer für Ihre Angebote finden.