Was sind die großen Heraus­for­de­rungen für Digitales Marketing?

Was sind die großen Heraus­for­de­rungen für Digitales Marketing?

„The Times They Are Changing“ – Was sind die Heraus­for­de­rungen für Digitales Marketing?

Digitales Marketing bietet Unter­nehmen zwar beträcht­liche Möglich­keiten, ihr Publikum zu erreichen und mit ihm in Kontakt zu treten, bringt aber auch eine Reihe von Heraus­for­de­rungen mit sich. Diese Heraus­for­de­rungen können je nach Branche, Zielgruppe und den spezi­fi­schen digitalen Kanälen, die genutzt werden, variieren.

Rasanter Wandel von Techno­logie und Trends

So kann es eine große Heraus­for­derung darstellen, mit den rasanten Verän­de­rungen Schritt zu halten. Schließlich entwi­ckelt sich die digitale Landschaft in einem schnellen und beständig wachsenden Tempo weiter. Auf diese Weise entstehen regel­mäßig neue Tools, Platt­formen und Algorithmen. Vermarkter und Dienst­leister wie Compete müssen ihr Wissen ständig aktua­li­sieren und ihre Strategien anpassen, um relevant zu bleiben. Dies erfordert den Willen zum ständigen Lernen in den gesamten Organisationen.

Ein weiterer Faktor in diesem Zusam­menhang sind beständige Platt­form­ak­tua­li­sie­rungen. Letzendlich können sich Häufige Aktua­li­sie­rungen der Algorithmen für soziale Medien und Suchma­schinen auf die Sicht­barkeit und Wirksamkeit von Marke­ting­maß­nahmen auswirken. Auch dies sollten Vermarkter, Berater und Agenturen beständig im Blick behalten.

Verstärkter Wettbewerb

Da immer mehr Unter­nehmen die Bedeutung des digitalen Marke­tings erkennen, wird der Wettbewerb um die Online-Sicht­barkeit härter. Folglich wird es auch zunehmend schwie­riger, sich mit Angeboten abzuheben. Hinzu kommt noch eine wachsende Werbe­mü­digkeit. Heutige Verbraucher sind einer hohen Anzahl von Anzeigen ausge­setzt. Im Endeffekt führt dies dazu, dass die Wirksamkeit digitaler Anzeigen mit der Zeit abnimmt. Was gestern noch Reaktionen und Likes ausgelöst hat, kann morgen schon ignoriert, ja sogar abgelehnt werden. Bestimmte Produkte und Dienst­leis­tungen sind einfach übermäßig präsent.

Auch macht die Inhalts­über­flutung die Erstellung quali­tativ hochwer­tiger Inhalte notwendig. Aller­dings ist es schwierig und ressour­cen­in­tensiv, konti­nu­ierlich hochwertige und anspre­chende Inhalte zu produ­zieren. Schwie­riger wird in der Menge auch die Diffe­ren­zierung der Inhalte. Die Produktion einzig­ar­tiger und wertvoller Inhalte, die bei der Zielgruppe Anklang finden, ist von entschei­dender Bedeutung.

Gleich­zeitig sinkt mit der steigenden Flut der Inhalte auch die Aufmerk­sam­keits­spanne. Um die Aufmerk­samkeit des Publikums im Zeitalter der Infor­ma­ti­onsflut und der kurzen Aufmerk­sam­keits­spanne zu gewinnen und zu erhalten, sind innovative und anspre­chende Strategien erfor­derlich. Die Bereit­stellung perso­na­li­sierter Erleb­nisse und Botschaften für Verbraucher auf der Grundlage ihrer Vorlieben und ihres Verhaltens wird zunehmend erwartet, kann jedoch technisch und operativ eine Heraus­for­derung darstellen.

Daten­schutz, Sicherheit und ständig neue Regeln

Zu all dem kommt ein sich dynamisch mit den Entwick­lungen verän­dernder regula­to­ri­scher Rahmen. Ein aktuelles Beispiel ist der „Google Consent Mode“, der sich auf die Ergeb­nisse des Trackings auswirkt. Die Einhaltung von Daten­schutz­vor­schriften wie GDPR (General Data Protection Regulation) und CCPA (California Consumer Privacy Act) erfordert eine sorgfältige Verwaltung von Kunden­daten. Hinzu kommen Pflichten der Dokumentation.

Alles in allem ist die Gewähr­leistung der Sicherheit von Kunden­daten entscheidend für die Aufrecht­erhaltung des Kunden­ver­trauens. Daten­schutz­ver­let­zungen sind in der Lage, den Ruf einer Marke und von Anbietern schwer zu beschä­digen. Und einmal mühsam aufge­bautes Vertrauen kann sehr schwer wieder in dem gleichen Umfang erneuert werden. Hierfür gibt es keine Reset-Taste.

Als wäre dies noch nicht genug, so schränkt zuneh­mende Verwendung von Werbe­blo­ckern durch Verbraucher die Wirksamkeit von Display- und Video­an­zeigen ein. Auch dieser Trend macht alter­native Strategien zur Errei­chung der Zielgruppen erforderlich.

Begrenzte Budgets und Fachkräftemangel

Vor allem kleinere und mittlere Unter­nehmen haben im Vergleich zu größeren Konkur­renten oft mit begrenzten Budgets zu kämpfen, was es schwierig macht, sich im Bereich der bezahlten Werbung zu behaupten.

Jedoch erfordert die Sicher­stellung einer kohärenten und integrierten Marke­ting­stra­tegie über mehrere digitale Kanäle (soziale Medien, E‑Mail, SEO, PPC, usw.) sowohl finan­zielle Ressourcen als auch das richtige Personal für die komplexen Aufgaben. Und in Zeiten des Fachkräf­te­mangels kann es schwierig sein, quali­fi­zierte digitale Vermarkter mit Fachwissen in Bereichen wie Daten­analyse, SEO, PPC und Content Marketing zu finden – und zu halten.

Konti­nu­ier­liche Schulungen und Weiter­bil­dungen sind erfor­derlich, um das Marke­tingteam mit den neuesten Trends und Tools auf dem Laufenden zu halten.

Strate­gische Planung ist Trumpf

Die Bewäl­tigung all dieser Heraus­for­de­rungen erfordert eine Kombi­nation aus strate­gi­scher Planung, ständiger Infor­mation über die Entwick­lungen in der Branche, Inves­ti­tionen in die richtigen Tools und Techno­logien sowie eine konti­nu­ier­liche Anpassung an die Verän­de­rungen im digitalen Umfeld.